- Fach Angewandte Systemwissenschaft
- Fach Geoinformatik
- Fach Informatik
- Fach Mathematik
- Fachschaft Mathematik / Informatik
- Fachschaft Geoinformatik
| Titel / Thema | Zeit | Ort | Dozent / Dozentin |
| Vorstellung des BSc-Studiengangs "Angewandte Systemwissenschaft" und des 2-Fächer-Bachelor „Umweltsystemwissenschaft | 10.15-11.00 | 31/E05 | Dr. Andreas Focks |
Die Systemwissenschaft bearbeitet komplexe und interdisziplinäre Fragestellungen, häufig aus dem Bereich der Mensch-Umwelt-Interaktion. Die eingesetzte Methode ist die Entwicklung von Modellen, meist mathematische Modelle oder Computermodelle. Das Studium des BSc "Angewandte Systemwissenschaft" umfasst die Fächer Systemwissenschaft, Mathematik, Informatik sowie ein Anwendungsfach, das aus einer breiten Palette gewählt werden kann. Der Vortrag führt in das "systemische Denken" ein, erläutert den Aufbau des Studiums und geht auf die Besonderheiten des Studiengangs ein. Des weiteren wird gibt ein Überblick über typische Berufsfelder der Absolventen gegeben. Zum ersten Mal wurde im WS 2009/2010 der 2-Fächer-Bachelor "Umweltsystemwissenschaft" angeboten. Auch zu diesem relativ neuen Studiengang werden Informationen zum Studienplan und zu Besonderheiten gegeben.
Fachvorträge/Vorführungen
| Titel / Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Modellierung sozialer Systeme | 13.15-14.00 | 66/101 | Dr. Georg Holtz |
Politikmaßnahmen haben oft nicht die gewünschte Wirkung. Dies resultiert nicht (nur) aus unzureichend formulierten Regeln, sondern zumeist (auch) aus unserem limitierten Verständnis der Dynamik sozialer Systeme. Dass unser Verständnis sozialer Systeme begrenzt ist, hat verschiedene Gründe. Zum einen weist die soziale Welt keine den Naturgesetzen vergleichbaren (starken) Regelmäßigkeiten auf. Zum anderen produzieren die Interaktionen vieler einzelner Individuen oft unerwartete Ergebnisse auf der Ebene des Gesamtsystems. Modellbildung und Simulation bieten hier eine Möglichkeit Zusammenhänge zu untersuchen und unser Verständnis zu erweitern
| Titel / Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Per Anhalter in die Arktis | 14.15-15.00 | 66/101 | Dr. Christiane Zarfl |
Chemikalien kommen in allen Bereichen unseres Lebens vor, ob als Duftstoff im Shampoo, als Farbe in unserer Kleidung oder als Flammschutzmittel im Handy. Doch was passiert, wenn diese Substanzen in die Umwelt gelangen? Einige davon werden so langsam abgebaut, dass sie mit dem Wind oder mit Wasserströmungen in entlegene Gebiete, wie z.B. die Arktis, transportiert werden und dort das Ökosystem gefährden. Andere binden an den im Meer schwimmenden Plastikmüll und gelangen so nicht nur an die Pole, sondern auch direkt in den Magen der Meeresbewohner, die das Plastik mit Nahrung verwechseln. Modelle können uns nun dabei helfen herauszufinden, welche Substanzen tatsächlich diese gefährlichen Wege einschlagen und verboten werden müssen.
| Titel / Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Geoinformatik: Schlüsseltechnologie für die Zukunft | 09.15-10.00 | 91/E04 | Prof. Dr. M. Ehlers Prof. Dr. N. de Lange und Mitarbeiter |
| Geoinformatik: Schlüsseltechnologie für die Zukunft | 10.15-11.00 | 91/E04 | Prof. Dr. M. Ehlers Prof. Dr. N. de Lange und Mitarbeiter |
Daten und Informationen mit einem Ortsbezug werden an erstaunlich vielen Stellen des täglichen und öffentlichen Lebens verwendet - nicht nur als Weltraumbilder in "Google Earth", sondern z.B. auch in Navigationssystemen, beim Umweltmonitoring oder in der kommunalen Planung. Die Geoinformatik ist die Disziplin, die sich mit der Erfassung, Verwaltung, Auswertung und Visualisierung solcher Daten für eine große Bandbreite von Anwendungen befasst. In dieser Einführung werden neben Informationen zum Studium hauptsächlich eine Reihe von Demos direkt am Computer präsentiert, an denen sich die Teilnehmer über Anwendungen der Geoinformatik informieren bzw. selbst aktiv werden können
Im Anschluss an einen Einführungsvortrag werden drei Projekte der Geoinformatik vorgestellt, die für Schüler/innen interessannt sein können:
| Titel / Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Informatik in Osnabrück | 9.15-10.00 | 31/E05 | Prof. Dr. O. Vornberger |
Es wird das Fach Informatik charakterisiert und es werden die Studieninhalte vorgestellt, die Studenten mit Haupt- oder Nebenfach Informatik in Osnabrück zu erwarten haben.
Fachvorträge/Vorführungen
| Titel / Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Technische Informatik - Informatik und Technik | 10.15-11.00 | 31/501 | Prof. Dr. W. Brockmann |
Technische Systeme wie Handys, Roboter und Kraftfahr-zeuge bekommen ein immer komplexeres Innenleben, das ohne moderne Informatik-Methoden nicht mehr zu beherr-schen ist. Zukünftig müssen solche Systeme noch flexibler werden und sich z.B. autonom an Störungen anpassen können. Die dafür notwendige lernfähige Software wird bei uns exemplarisch an Lauf- und Krabbelrobotern weiterentwickelt. Die Demonstration zeigt neben den zu lösenden Problemen den aktuellen Stand der Entwicklung.
| Titel / Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Wie sieht ein Roboter seine Umwelt? | 11.15-12.00 | 69/118 | Thomas Wiemann, M.Sc |
Auf mobilen Robotern kommen verschiedene Arten von Sensoren zum Einsatz, die ein abstraktes Abbild der Umgebung liefern. Bekannte Beispiele sind Kameras und Laserscanner. Die Herausforderung für Informatiker besteht darin, die gelieferten Rohdaten algorithmisch so zu interpretieren, dass sie von einem Computer "verstanden" werden können. In dieser Präsentation wird gezeigt, wie sich solche Methoden zur Steuerung autonomer Roboter verwenden lassen.
| Titel/Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Design-Pattern -- Entwurfsmuster in objektorientierten Sprachen | 12.15-13.00 | 69/117 | Dr. J. Göers |
Die Lebensdauer von Software wird heute immer kürzer. Immer schneller werden neue Versionen erwartet, muss die Software um neue Features erweitert oder für ein anderes Betriebssystem bereitgestellt werden. Damit bleibt den Entwicklern immer weniger Zeit, qualitativ hochwertige Programme zu erstellen. Andererseits tauchen bei jedem Programmentwurf typische Problemsituationen auf. Solche Situationen könnten sein, dass es in einer Klasse, z.B. der Klasse Kassenbuch, nur genau eine Instanz (genau ein Kassenbuch-Exemplar) geben darf, oder dass sich Bildschirmanzeigen, z.B. ein Tortendiagramm, automatisch an Zustandsänderungen eines ganz anderen Objekts, z.B. eines das die aktuelle Hochrechnung eines Wahlergebnisses enthält, anpassen sollen. Design-Pattern sind „Muster“, die genau für solche Probleme eine qualitativ gute Entwurfslösung darstellen. Im Vortrag wird beispielhaft gezeigt, wie solche Muster aussehen, wie sie sich entwickelt haben und welche Vorteile sie heute im Bereich Software Engineering bringen.
| Titel/Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Bioinformatik | 13.15-14.00 | 69/117 | Dipl.-Bioinf. Lena Scheubert |
Ob RNA-Strukturvorhersage, Genomanalyse oder die Auswertung von Microarraydaten - die Bioinformatik ist heute aus der modernen Biologie und Medizin nicht mehr wegzudenken. Anhand einiger Beispiele soll die Komplexität biologischer Probleme verdeutlicht und aufgezeigt werden, wie die Informatik zur Lösung dieser Probleme einen zentralen Beitrag liefert.
| Titel/Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Spielpläne für Sportligen aus dem Computer | 14.15-15.00 | 31/322 | Prof. Dr. Sigrid Knust |
Bei der Erstellung eines Spielplans für eine Saison in einer Sportliga müssen zahlreiche Nebenbedingungen berücksichtigt werden (z.B. Stadionunverfügbarkeiten, wechselnde Heim- und Auswärtsspiele, Sicherheits- und Medienaspekte, usw.). Während früher ein Planer oft stundenlang mit dem Aufstellen eines passenden Planes beschäftigt war, können heute durch den Einsatz von Computern schnell geeignete Pläne generiert werden. Im Vortrag werden Modelle und Methoden für die Spielplanung in Profi-und Hobby-Ligen präsentiert.
| Titel / Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Besonderheiten der Lehrerausbildung an der Universität Osnabrück | 10.15-11.00 | 69/127 | Prof. Dr. E. Cohors-Fresenborg |
Im Vortrag werden die Konzeptionen von Studiengängen dargelegt, die jeweils für Lehrämter in unterschiedlichen Schulformen qualifizieren. Dabei wird insbesondere deutlich gemacht, wie qualifizierte Studierende durch frühzeitige Einbeziehung in mathematikdidaktische Forschungs- und Entwicklungsprojekte eine besonders zukunftsweisende Ausbildung erhalten.
| Titel / Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Mathematik an der Universität Osnabrück | 11.15-12.00 | 31/E05 | Prof. Dr. T. Römer |
Mathematik kann in einer Reihe von Bachelorstudiengängen studiert werden:
Diese Studiengänge sowie mögliche anschließende Masterstudiengänge werden vorgestellt.
Fachvorträge/Vorführungen
| Titel/Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Die wohltemperierte Mathematik | 12.15-13.00 | 31/E05 | Prof. Dr. W. Bruns |
Seit der Zeit Johann Sebastian Bachs sind Klaviere "wohltemperiert" gestimmt, aber sein berühmtes Werk "Das wohltemperierte Klavier" erinnert uns daran, dass dies damals eine ganz neue Errungenschaft war. Was heißt "wohltemperiert" überhaupt? Wie waren Klaviere vor Bach gestimmt? Kann man ein Klavier ideal stimmen oder ist jede Stimmung ein mehr oder weniger fauler Kompromiss? Um diese Frage zu untersuchen, beschäftigen wir uns mit der Mathematik und Physik musikalischer Skalen, die bis in die Zeiten der Pythagoräer zurückreicht.
| Titel/Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Quadratwurzel oder Tod | 13.15-14.00 | 31/E05 | Dipl.-Math. Matthias Schulte |
Mit diesen Worten forderte Polen 2007, dass die Anzahl der Stimmen eines Landes im EU-Ministerrat proportional zu der Quadratwurzel der Bevölkerungszahl sein sollte. In dem Vortrag wird am Beispiel des EU-Ministerrates gezeigt, wie die Machtverteilung in Räten mathematisch beschrieben werden kann, und mit dem Quadratwurzelgesetz von Penrose wird der mathematische Hintergrund zu der – zunächst grotesk wirkenden - Forderung nach der Quadratwurzel vorgestellt.
| Titel/Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Wie komprimiert man ein digitales Bild? | 14.15-14.45 | 31/E05 | Dr. Jakob Lemvig |
Heutzutage besitzt fast jeder eine digitale Kamera und speichert seine digitalen Photos in komprimiertem JPEG-Format auf seinem Computer ab. Aber wie funktioniert solch eine Bildkompression eigentlich, und was hat dies mit Mathematik zu tun? Es wird das neue JPEG2000-Format vorgestellt, das auf sogenannten Wavelets beruht. Hierzu werden auch einige Experimente am Computer durchgeführt.
| Fachvortrag/Studiengänge | Zeit | Ort | Dozent / Dozentin | Kurzbeschreibung |
| Infostand |
9.00-12.00 |
31/Foyer | Fachschaft Geoinformatik |
- Geocaching um das IGF |