Fachbereich Mathematik/Informatik
Fachbereich Mathematik/Informatik
StudIP · Webmail · RZ ·
Impressum/Kontakt

Uni-Osnabrueck.DE
WWW
Studiengänge  >>  Bachelorstudiengänge  >>  Zwei-Fächer-Bachelor
englisch deutsch
Letzte Änderung: 24.08.2010
mailtoJP
Zwei-Fächer-Bachelor

Mathematik

Die Mathematik liefert Modelle für viele aktuelle Probleme unseres Lebens, sei es die Datenkompression auf DVDs, die Optimierung von Zugfahrplänen oder die computergestützte Erkennung von Krankheiten anhand von medizinischen Untersuchungsergebnissen. Die Modelle werden in einer exakten Sprache ausgedrückt und können dann abstrakt behandelt werden. Die dafür nötigen Begriffsbildungen und Untersuchungen sind wesentlicher Inhalt der Mathematik. Im Gegensatz zu den Naturwissenschaften bestehen die Untersuchungen nicht aus Versuchsreihen, sondern aus logischen Schlüssen, deren Ergebnisse in allgemein gültigen Theoremen formuliert werden.
Mathematik ist also die Sprache zur präzisen Darstellung von Wissen. Deshalb ist das Schulfach Mathematik in der ganzen Welt Pflichtfach im allgemeinbildenden Schulwesen.

Fachspezifika in Osnabrück

Eine solide Grundausbildung befähigt die Studierenden einerseits möglichst schnell zur praxisorientierten Lösung von Problemen mit wissenschaftlichen Methoden und mit Methoden der Informatik. Andererseits bildet diese Grundausbildung eine Basis, um Studierenden mit Interesse an mathematischen Denk-, Lern-, Lehrprozessen schon im BA-Studiengang einen Einstieg in die Mathematikdidaktik zu ermöglichen. Die Gelegenheit zu einer frühzeitigen Beteiligung von Studierenden an mathematikdidaktischen Forschungs- und Entwicklungsprojekten ist eine Besonderheit der Ausbildung an der Universität Osnabrück.

Berufs- und Tätigkeitsfelder

Für Mathematikerinnen und Mathematiker eröffnet sich ein breites Tätigkeitsspektrum, da sie aufgrund ihrer methodischen Qualifikation in vielen Bereichen einsetzbar sind.
Wer im Anschluss an den Bachelor-Studiengang einen fachwissenschaftlichen Master-Abschluss erwirbt, erlangt zusätzlich die Qualifikation für die Wahrnehmung von Führungs- und Leitungsfunktionen in vielen Berufs- und Tätigkeitsfeldern.
Wer das Studium dagegen im Master-Studiengang „Lehramt an Gymnasien“ fortsetzt, qualifiziert sich für die Aufnahme in den Vorbereitungsdienst für eine Tätigkeit als Lehrkraft am Gymnasium.

Studiengang

Das Studienfach Mathematik kann im Rahmen des 2-Fächer-Bachelor-Studiengangs als Hauptfach, Kernfach oder Nebenfach studiert werden und ist mit einem weiteren Studienfach zu kombinieren.
Im Verlauf des Bachelorstudiums müssen insgesamt 180 Leistungspunkte (LP) erworben werden, die sich auf die zwei Studienfächer (126 LP), den Professionalisierungsbereich (28 LP), Praktika (14 LP) und die Bachelorarbeit (12 LP) verteilen.

Mathematik als Hauptfach
Informatik A 9 LP
Mathematik I 9 LP
Mathematik II 9 LP
Einführung in die Algebra 9 LP
Rechnergestützte Modellbildung 9 LP
Reelle und angewandte Analysis 9 LP
Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik I 9 LP
Wahlpflichtveranstaltungen 21 LP
84 LP
Mathematik als Kernfach
Informatik A 9 LP
Mathematik I 9 LP
Mathematik II 9 LP
Einführung in die Algebra 9 LP
Reelle und angewandte Analysis 9 LP
Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik I 9 LP
Wahlpflichtveranstaltungen 9 LP
63 LP
Mathematik als Nebenfach
Informatik A 9 LP
Mathematik I 9 LP
Mathematik II 9 LP
Reelle und angewandte Analysis 9 LP
Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik I 6 LP
42 LP

Eine der genannten Wahlpflichtveranstaltungen kann „Grundkurs Mathematikdidaktik“ (9 LP) sein. Weitere Informationen zu den Inhalten der einzelnen Module und zu den erforderlichen Studienleistungen finden Sie in den fachbezogenen Teilen zur Prüfungsordnung und dem Modulhandbuch für das Fach Mathematik bzw. dem Modulhandbuch für das Fach Informatik (Vorlesungsmodule Informatik für Bachelor- und Masterstudiengänge).

Zugangsvoraussetzungen

Zugangsvoraussetzung für das Studium ist die Allgemeine Hochschulreife oder die Fachgebundene Hochschulreife oder eine besondere Hochschulzugangsberechtigung („Studium ohne Abitur“).

Zulassungsbeschränkung („NC“)

Im Wintersemester 2006/07 war das Studienfach Mathematik zulassungsbeschränkt. Die Auswahl der Studierenden erfolgte zu 80 Prozent nach einem hochschuleigenen Auswahlverfahren und zu 20 Prozent nach der Wartezeit. Informationen zur Studienplatzvergabe und zu den Zulassungsbeschränkungen für das kommende Wintersemester.

Bewerbung

Deutsche Staatsangehörige mit deutschen Zeugnissen (Abitur) bewerben sich für zulassungsbeschränkte Studienfächer über das Online-Verfahren. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli. Bei einer Kombination von zwei zulassungsfreien Studienfächern ist keine Bewerbung erforderlich. Die Einschreibung kann bis zum 15. Oktober vorgenommen werden.
Für internationale Bewerber gelten zum Teil abweichende Bewerbungstermine und -adressen. Zusätzlich müssen ausreichende Deutschkenntnisse nachgewiesen werden.

mehr dazu

Ansprechpartner

Allgemeine Informationen zum Studium, zu den Zugangsvoraussetzungen und zum Studienaufbau:

Zentrale Studienberatung (ZSB)

StudiOS – Studierenden Information Osnabrück
Neuer Graben 27 (1. Stock)
49074 Osnabrück
Tel.: +49 541 969-4999
Fax: +49 541 969-4792
E-Mail: zsb.uniundfh@uni-osnabrueck.de
 http://www.zsb.uni-osnabrueck.de/

Fachspezifische Informationen allgemein:

Institut für Mathematik
Albrechtstraße 28a
49076 Osnabrück
Tel.: +49 541 969-2545 oder -2555
Prof. Dr. Tim Römer
AR Dr. Inge Schellong

Fachspezifische Informationen für Lehramtsinteressenten:

Institut für Kognitive Mathematik
Albrechtstraße 28a
49076 Osnabrück
Tel.: +49 541 969-2519
Apl.Prof. Dr. Christa Kaune

Informationen zum Bewerbungs- und Zulassungsverfahren und zur Einschreibung:

Studierendensekretariat
StudiOS – Studierenden Information Osnabrück
Neuer Graben 27 (Erdgeschoss)
49074 Osnabrück
Tel.: +49 541 969-4141, -4830, -4904, -4142,-4643, -4644
Fax: +49 541 969-4850
E-Mail: studierendensekretariat@uni-osnabrueck.de

Bologna-Vereinbarung
In einer Reihe von Konferenzen beschäftigten sich die europäischen Bildungsminister mit der Angleichung der europäischen Hochschulstrukturen. Im Juni 1999 wurde schließlich in Bologna vereinbart, dieses Ziel in 30 europäischen Ländern bis zum Jahre 2010 zu erreichen (unterschrieben von 29 europäischen Bildungsministern).

Die wesentlichen Elemente der Bologna-Vereinbarung lassen sich in sechs Punkten zusammenfassen:
- Vergleichbare, gut dokumentierte Abschlüsse
- Zweistufiges System von Studienabschlüssen (Bachelor + Master, 6 + 4 Semester)
- Leistungspunktesystem (Eropean Credit Transfer System)
- Beseitigung von Mobilitätshemmnissen (d. h. Studien begleitende Prüfungen, Modularisierung etc.)
- Qualitätssicherung (Akkreditierung von Studiengängen)
- Förderung der europäischen Dimension in der Hochschulausbildung

Ausführliches dazu hier >>>